Wegen ihrer vielfältigen und komplexen Aufgaben ist die Haut nicht nur das grösste, sondern neben dem Gehirn das wichtigste Organ des Menschen. Das Aussehen der Haut ist für das Wohlbefinden des Menschen von grosser Bedeutung. Störungen des Hautbildes können deshalb einen Menschen erheblich beeinträchtigen. Aber die Neurodermitis ist keine Erkrankung der Psyche sondern eine weitgehend vererbte Neigung.

Allerdings spielt die Psyche beim Auftreten und Verlauf der Erkrankung eine entscheidende Rolle. Eine Neurodermitis kann die psychische Verfassung verbessern aber auch verschlechtern. Die chronische Erkrankung an sich ist für einen Neurodermitiker eine schwere Belastung. Die Betroffenen ändern im Verlauf der Erkrankung ihr Verhalten.

Ein Teufelskreis entsteht durch entzündete Hautstellen und selbst zugefügte Kratzwunden, man findet sich unattraktiv. Das wirkt sich auch auf die Persönlichkeit aus und das Selbstbewusstsein schwindet. Entspannungstherapien, autogenes Training oder Muskelentspannung helfen das Selbstwertgefühl zu verbessern.

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